Mare Nostrum

 

 

Paolo Fresu - Trompete, Flügelhorn

Richard Galliano - Akkordeon, Bandoneon, Accordina

Jan Lundgren - Piano

 

Buchbar in Deutschland und Österreich



Jazz

 

       

 

  

Aus der Einsicht heraus, dass die Zukunft des Jazz nur in der Öffnung auf andere Musikkulturen liegen kann, schöpft das Trio denn auch aus einer Vielzahl von Themen und Ausdrucksformen unterschiedlichster Herkunft. Der "french touch" – vertreten durch einen unsterblichen Song des großen Charles Trénet – steht neben schwedischen Folksongs, der Stilistik eines Maurice Ravel, brasilianischen Standards sowie stimmungsreichen Eigenkompositionen, die zusammen ein faszinierendes Klanggebilde ergeben. Was auf den ersten Blick schwer zueinander zu passen scheint, wird durch die großartige Musikalität dieser drei herausragenden Instrumentalisten zu einer faszinierenden Einheit verschmolzen. Das ist Jazz der Gegenwart, mit einem offenen Blick in die Zukunft gerichtet: spannend, hochgradig emotional, in seiner Melodiosität unmittelbar ansprechend und ohne Berührungsängste im kreativen künstlerischen Austausch entstanden.

 
  

Ist es Zufall, dass der Sarde Paolo Fresu, der in Südfrankreich aufgewachsene, über italienische Wurzeln verfügende Richard Galliano und der im hohen Norden beheimatete Jan Lundgren zusammengefunden haben? Mitnichten, denn die Zusammenarbeit von drei der wohl ausgeprägtesten "Melodiker" der aktuellen europäischen Jazzszene ist sehr natürlich zusammengewachsen und scheint nur von der Instrumentierung her gewagt und ungewohnt.

Galliano und Lundgren standen erstmal im Herbst 2003 anlässlich eines Festivals in Japan auf derselben Bühne. Eine spontane Jamsession ließ die Funken stieben und die gegenseitige Wertschätzung war enorm. Wenn der reguläre Drummer von Lundgren gleichzeitig auch Mitglied einer der unzähligen Bands von Fresu ist, dann ist unschwer abzuschätzen, dass auch Fresu und Lundgren irgendwann aufeinander aufmerksam werden mussten. Trotzdem grenzt es an ein kleines Wunder, so viel beschäftigte Musiker in ein gänzlich neues Trio einzubinden. Doch alle drei sind neugierig und offen genug, sich der Herausforderung einer so ungewöhnlichen Zusammenarbeit zu stellen.

Der Sarde Paolo Fresu (1961) ist ein unbezähmbarer Poet der Töne. Seine Verwurzelung in der sardischen Kultur, die internationalen Auszeichnungen, die unzähligen Alben unter seinem Namen oder als Gast – all dies sind faszinierende Facetten des Künstlers Fresu. Zutiefst überzeugt davon, dass sich der Jazz für andere musikalische Sprachen öffnen muss, ist diese neue Zusammenarbeit mit Galliano und Lundgren ein weiterer Beweis dafür, dass Fresu sich auch nach 25 Jahren Karriere in seiner grenzenlosen Neugier treu geblieben ist.

Das größte Verdienst des Akkordeonisten Richard Galliano (1950) ist seine Originalität. Auch er hat frühzeitig erkannt, dass nur derjenige, der seine eigenen Wurzeln erkennt und assimiliert, zu einer überragenden Musikerpersönlichkeit heranwachsen kann. Über seine Begegnung und langjährige Freundschaft zu Astor Piazzolla ist viel geschrieben worden. Es wäre aber eine ungerechtfertigte Verkürzung seiner Karriere, ihn als "Erben" Piazzollas zu bezeichnen. Vielmehr hat Galliano es wie wenige verstanden, verschiedenartigste musikalische Erfahrungen in eine persönliche, europäisch geprägte Musiksprache zu übersetzen, in der Jazzimprovisation und mediterrane Einflüsse zu etwas ganz Neuem verschmelzen. Er hat das bis dahin eher belächelte Akkordeon (und das kleinere Bandoneon) aus den Tiefen der Populärmusik emporgehoben in die Polychromie des klassischen Orchesters und ihm damit zu unerwartetem Glanz verholfen.

Der Schwede Jan Lundgren (1966) fügt sich nahtlos in eine lange Liste ausgezeichneter und innovativer skandinavischer Pianisten wie Jan Johansson und neuerdings Bobo Stenson ein. Er verbindet einen klaren Anschlag, intelligente Phrasierung und außergewöhnliches Timing. Sein fluides Spiel ist spannungsgeladen und erstaunlich relaxed zugleich, es lässt viele Freiräume offen für seinen kontrastreichen Improvisationsstil, der den Zuhörer in den Bann zieht, aber auch atmen lässt. Sein weites musikalisches Spektrum umschließt zeitgenössische Klassikeinflüsse, traditionelle schwedische Folksongs und das Vokabular des Jazz. Lundgren hat zu Beginn seiner Karriere mit vielen Größen des internationalen Jazz gespielt (Johnny Griffin, Benny Golson, Herb Geller etwa), aber er setzt mehr und mehr auf die eigenen musikalischen Wurzeln, was auch in seinen Kompositionen zum Ausdruck kommt.

Aus der Einsicht heraus, dass die Zukunft des Jazz nur in der Öffnung auf andere Musikkulturen liegen kann, schöpft das Trio denn auch aus einer Vielzahl von Themen und Ausdrucksformen unterschiedlichster Herkunft. Der "french touch" – vertreten durch einen unsterblichen Song des großen Charles Trénet – steht neben schwedischen Folksongs, der Stilistik eines Maurice Ravel, brasilianischen Standards sowie stimmungsreichen Eigenkompositionen, die zusammen ein faszinierendes Klanggebilde ergeben. Was auf den ersten Blick schwer zueinander zu passen scheint, wird durch die großartige Musikalität dieser drei herausragenden Instrumentalisten zu einer faszinierenden Einheit verschmolzen. Das ist Jazz der Gegenwart, mit einem offenen Blick in die Zukunft gerichtet: spannend, hochgradig emotional, in seiner Melodiosität unmittelbar ansprechend und ohne Berührungsängste im kreativen künstlerischen Austausch entstanden.

 
  

"Ein wenig Tango, Chanson, Satieähnliche Klänge ergeben jazzgefärbt ein Album, das, von der ersten bis zur letzten Note, ganz entspannt, schönste Melodien zu Tage bringt ... die Musik des Trios gehört schon knapp nach seinem Erscheinen zu den faszinierendsten Veröffentlichungen des Labels ACT." JAZZZEIT, Österreich

 
  

Ist es Zufall, dass der Sarde Paolo Fresu, der in Südfrankreich aufgewachsene, über italienische Wurzeln verfügende Richard Galliano und der im hohen Norden beheimatete Jan Lundgren zusammengefunden haben? Mitnichten, denn die Zusammenarbeit von drei der wohl ausgeprägtesten "Melodiker" der aktuellen europäischen Jazzszene ist sehr natürlich zusammengewachsen und scheint nur von der Instrumentierung her gewagt und ungewohnt.

Galliano und Lundgren standen erstmal im Herbst 2003 anlässlich eines Festivals in Japan auf derselben Bühne. Eine spontane Jamsession ließ die Funken stieben und die gegenseitige Wertschätzung war enorm. Wenn der reguläre Drummer von Lundgren gleichzeitig auch Mitglied einer der unzähligen Bands von Fresu ist, dann ist unschwer abzuschätzen, dass auch Fresu und Lundgren irgendwann aufeinander aufmerksam werden mussten. Trotzdem grenzt es an ein kleines Wunder, so viel beschäftigte Musiker in ein gänzlich neues Trio einzubinden. Doch alle drei sind neugierig und offen genug, sich der Herausforderung einer so ungewöhnlichen Zusammenarbeit zu stellen.

Der Sarde Paolo Fresu (1961) ist ein unbezähmbarer Poet der Töne. Seine Verwurzelung in der sardischen Kultur, die internationalen Auszeichnungen, die unzähligen Alben unter seinem Namen oder als Gast – all dies sind faszinierende Facetten des Künstlers Fresu. Zutiefst überzeugt davon, dass sich der Jazz für andere musikalische Sprachen öffnen muss, ist diese neue Zusammenarbeit mit Galliano und Lundgren ein weiterer Beweis dafür, dass Fresu sich auch nach 25 Jahren Karriere in seiner grenzenlosen Neugier treu geblieben ist.

Das größte Verdienst des Akkordeonisten Richard Galliano (1950) ist seine Originalität. Auch er hat frühzeitig erkannt, dass nur derjenige, der seine eigenen Wurzeln erkennt und assimiliert, zu einer überragenden Musikerpersönlichkeit heranwachsen kann. Über seine Begegnung und langjährige Freundschaft zu Astor Piazzolla ist viel geschrieben worden. Es wäre aber eine ungerechtfertigte Verkürzung seiner Karriere, ihn als "Erben" Piazzollas zu bezeichnen. Vielmehr hat Galliano es wie wenige verstanden, verschiedenartigste musikalische Erfahrungen in eine persönliche, europäisch geprägte Musiksprache zu übersetzen, in der Jazzimprovisation und mediterrane Einflüsse zu etwas ganz Neuem verschmelzen. Er hat das bis dahin eher belächelte Akkordeon (und das kleinere Bandoneon) aus den Tiefen der Populärmusik emporgehoben in die Polychromie des klassischen Orchesters und ihm damit zu unerwartetem Glanz verholfen.

Der Schwede Jan Lundgren (1966) fügt sich nahtlos in eine lange Liste ausgezeichneter und innovativer skandinavischer Pianisten wie Jan Johansson und neuerdings Bobo Stenson ein. Er verbindet einen klaren Anschlag, intelligente Phrasierung und außergewöhnliches Timing. Sein fluides Spiel ist spannungsgeladen und erstaunlich relaxed zugleich, es lässt viele Freiräume offen für seinen kontrastreichen Improvisationsstil, der den Zuhörer in den Bann zieht, aber auch atmen lässt. Sein weites musikalisches Spektrum umschließt zeitgenössische Klassikeinflüsse, traditionelle schwedische Folksongs und das Vokabular des Jazz. Lundgren hat zu Beginn seiner Karriere mit vielen Größen des internationalen Jazz gespielt (Johnny Griffin, Benny Golson, Herb Geller etwa), aber er setzt mehr und mehr auf die eigenen musikalischen Wurzeln, was auch in seinen Kompositionen zum Ausdruck kommt.

Aus der Einsicht heraus, dass die Zukunft des Jazz nur in der Öffnung auf andere Musikkulturen liegen kann, schöpft das Trio denn auch aus einer Vielzahl von Themen und Ausdrucksformen unterschiedlichster Herkunft. Der "french touch" – vertreten durch einen unsterblichen Song des großen Charles Trénet – steht neben schwedischen Folksongs, der Stilistik eines Maurice Ravel, brasilianischen Standards sowie stimmungsreichen Eigenkompositionen, die zusammen ein faszinierendes Klanggebilde ergeben. Was auf den ersten Blick schwer zueinander zu passen scheint, wird durch die großartige Musikalität dieser drei herausragenden Instrumentalisten zu einer faszinierenden Einheit verschmolzen. Das ist Jazz der Gegenwart, mit einem offenen Blick in die Zukunft gerichtet: spannend, hochgradig emotional, in seiner Melodiosität unmittelbar ansprechend und ohne Berührungsängste im kreativen künstlerischen Austausch entstanden.

 
 

 

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 On Tour

 

 Video

Mare Nostrum, Jazz Baltica, Salzau