Fjarill

 

 

Aino Löwenmark - Piano, Gesang
Hanmari Spiegel - Geige
 

 



Singer & Songwriter

 

       

 

  
Auch nach 15 Jahren Bestehen des Duos Fjarill ist es immer noch nicht einfach, die passende Schublade für diese Musik zu finden. Popmusik mit schwedischen Texten? Weltmusik aus Südafrika und Skandinavien? Vocaljazz? Es scheint immer schwierig zu sein, für diese zarte und kraftvolle Musik, die so besonders und einzigartig daherkommt, eine Kategorie zu finden. Aber Schmetterlinge gehören auch nicht in Schubladen! Sechs gemeinsame Alben, Weltmusikpreise, hunderte Konzerte in ganz Europa – Fjarill aus Hamburg haben viel erreicht. Am 6. April 2018 erscheint jetzt Album Nummer sieben auf dem eigenen Label Butter & Fly Records. KOM HEM. Ein Album über die Heimat.
Aino Löwenmark (Klavier, Gesang) und Hanmari Spiegel (Geige, Gesang) erinnern sich:
Im letzten Sommer saßen wir in unserer Heimatstadt Hamburg, mitten im lebendigen Schanzenviertel in einem syrischen Restaurant. Die Halloumis, die von einer syrischen Mama zubereitet wurden, waren hervorragend, aus den Lautsprechern kam arabische Musik. Wir sprachen über unser nächstes Album. Wir hatten erst eine vage Ahnung, wo die Reise hingehen sollte. Erst ein Song war entstanden – so wie das meistens passiert: einfach so aus dem Nichts. „Stockholm“ hieß er und er war voller Sehnsucht. Sehnsucht nach einer Heimat.
Heimat? Was ist das eigentlich. Wir schauten uns um. Die syrische Mama mit ihren Halloumis, gegenüber der Italiener mit dem besten Kaffee in der Schanze, die Hauswand, auf der nebeneinander das kubanische Symbol Che Guevaras und das des FC St. Pauli gesprayt war und mittendrin wir: Die Schwedin und die Südafrikanerin – mitten in der Heimat und doch so weit von ihr entfernt. Hier ist unser Zu Hause, hier leben unsere Familien und unsere Kinder. Dies ist ein Ankerplatz – Hamburg, für uns der sicherste Hafen der Welt... und dennoch!
Wenn Hanmari über ihre Heimat Pretoria spricht, blitzen ihre Augen. Dann gibt es Geschichten mit leuchtenden Farben. Gelb, braun, blau. Viel Wärme und Geborgenheit, aber auch entsetzliche Armut und Elend. Rassentrennung zwischen denjenigen, denen die Heimat genommen wurde und denjenigen, die eine neue Heimat gesucht haben. Und Glück.
Schon lange hatten wir den Plan, mit Fjarill Konzerte in Südafrika zu geben. Schwedische Texte auf der südlichen Erdhalbkugel – klar! Unbedingt! Und zusammen mit einem einheimischen Kinderchor. Ein sehr guter Plan! Wenn das mit einem Hamburger Chor klappt, dann auch in Südafrika. Ende Februar ist es dann endlich soweit. Vier Konzerte, in Johannesburg, Pretoria, Kapstadt und Underberg stehen an. Zwei Chöre dort proben gerade mit unseren Noten und Texten. Wir werden berichten!
In Schweden haben wir schon Konzerte gegeben. Es ist ein schönes Gefühl mit diesen Liedern nach Hause zu kommen. Lieder, die in einer anderen Heimat entstanden sind und doch so viel von Schweden in sich tragen. Erst dort entfalten sie ihre volle Stärke. Oder doch eher hier, in der Hamburger Fabrik oder gar in der Dresdner Dreikönigskirche, wenn ein paar hundert Konzertgäste lauthals mitsingen?
 
Uns wurde bewusst, um nach Hause zu kommen, muss man erst einmal wegfahren. Manchmal bleibt man in der Fremde und macht sie zu einem neuen Zu Hause. Manchmal verirrt man sich. Vor zwei Jahren hätte sich Fjarill beinahe aufgelöst. Wir hatten uns verirrt. Doch Fjarill ist in den vergangenen 15 Jahren für uns auch eine Heimat geworden und so etwas zerstört man nicht. Wir hatten den Mut und haben das Schmetterlingshafte hinter uns gelassen. Unsere Musik hat jetzt Ecken und Kanten und dennoch lieben wir es am meisten, wenn wir zweistimmig singen. Wir fanden mehr Dissonanzen und noch mehr Melancholie. Und der Mut machte uns risikobereit. Im Jahr 2016 gründeten wir unser eigenes Label Butter & Fly Records. Noch eine neue Heimat. Hier können wir gestalten und umformen, wie es uns beliebt. Ein gutes Gefühl.
Wir saßen noch einige Stunden im Restaurant und sprachen über Heimat. Interessanter Weise ähneln sich die Sprachen Schwedisch und Afrikaans sehr. Das ist uns schon oft aufgefallen. Was wäre, wenn wir ein ganzes Album über „Heimat“ machen würden? Wie würden wir es nennen? „Komm nach Hause“ heißt auf Afrikaans „kom huis toe“ und auf Schwedisch ist „zu Hause“ einfach „hem“. Das neue Album heißt „Kom Hem“. Denn auch das Wort „kom“ bedeutet in beiden Sprachen exakt das selbe.
Das war eine völlig neue Situation. Noch nie sind wir ans Songschreiben gegangen, um ein Konzeptalbum aufzunehmen. Noch nie haben wir uns so strenge Regeln auferlegt und noch nie hatten wir trotzdem so viele Freiheiten. Alles steht in einer Beziehung zu einander - Menschen, Länder, Dinge - sie reagieren aufeinander und beeinflussen sich gegenseitig. Jede Beziehung hat seine eigene Melodie! Es war das berühmte Füllhorn an Möglichkeiten und wir mussten nur in uns selbst hinein hören Es war alles schon da – und es wollte raus.
Man setzt sich ans Klavier, fängt an zu spielen und dann entsteht eine Melodie aus der Stimmung… so werden unsere Lieder geboren.
In den vergangenen Monaten sind zusätzlich zu „Stockholm“ 10 weitere Lieder entstanden, die auf jede erdenkliche Weise mit Heimat zu tun haben.
Da ist natürlich das Titelstück „Kom Hem“. Hier geht es im Grunde um alles, was diese CD ausmacht: Nach Hause kommen, eine neue Heimat finden, sich zurecht zu finden, anzukommen, lieben zu lernen.
 
In „Hypnos“ geht es um das Gefühl, wenn man komplett aus seiner eigenen Mitte gerissen wird. Das passiert vor allem durch Menschen, die selbst verwirrt sind, aber manipulativ und größenwahnsinnige Weisheiten für sich in Anspruch nehmen. Wenn man sich darauf einlässt schwebt man in diesem Traum bis man fällt.
In „Vingslag“ geht es um einen Raum der absoluten Stille in Mitten eines Orkans, wo der Flügelschlag eines Schmetterlings hörbar wird.
Das Lied „Twister“ beschreibt den Kampf des Menschen um die eigene Unabhängigkeit, um die Freiheit und um das Recht, mit den eigenen Beinen auf dieser Erde zu stehen.
„Karusell“ ist ein Lied über das Leben. Wenn man einsteigt und mitfährt, dann begegnet man früher oder später sich selbst.
„Inkululeko - Freedom for Africa" ist eine Freiheitshymne in Zulu, Englisch und Deutsch für Afrika, und für alle Menschen dieser Erde. Hier singt unser enger Freund Stefan Stoppok den Refrain. Ohne Freiheit gibt es keine Heimat.
Wenn ein Mensch stirbt, ist sein Platz auf einmal Leer. Aber der Mensch hinterlässt überall Spuren und Erinnerungen, und so kann er weiterleben, indem wir ihn bei uns spüren. „I can hear you“ beschreibt genau das.
Das Lied „Monster“ beschreibt die Angst vor etwas Bedrohlichem. Es manifestiert sich vor unserer Tür, es bedroht uns von außen – dabei lebt es eigentlich tief in uns drin.
 
Als Trost darauf folgt das sanfte beruhigende und wohlige Schlaflied „Good Night“.
Zum Abschluss des Albums schließt sich der Kreis wieder mit dem Lied „Resan“:  man zieht sich nackt aus, lässt alle Masken fallen, steigt in ein Boot und fährt hinaus auf das große, unbekannte Meer.
„Kom Hem“ ist ein Album geworden, in dem sehr viel von uns selbst steckt. Es wurde von Ainos Mann, dem Schlagzeuger des Tingvall Trios, Jürgen Spiegel, im Hamburger Walden-Studio aufgenommen und abgemischt. Er spielt auch alle Trommeln und Rhythmus-Instrumente. Steffi Stephan, seines Zeichens musikalischer Direktor von Udo Lindenbergs Panikorchester, spielt den Bass und hier und dort sind sanfte Gitarrentöne von  Stefan Stoppok zu hören. Dominierend ist aber immer unser Gesang, das Klavier und die Geige – bei aller Veränderung, das sehen wir jetzt, sind wir uns im Endeffekt treu geblieben. Wir sind zu Hause.

 

 
  

FJARILL wurde 2004 auf Umwegen in Hamburg gegründet, wo sich Aino Löwenmark und Hanmari Spiegel auf dem Weihnachtsmarkt trafen. Beide Bandmitglieder haben in ihrer Jugend in Chören gesungen. In Hamburg machten sie zunächst in anderen Formationen Musik und lernten sich schließlich in einem Aufnahmestudio kennen. 2006 wurde die Band von Michy Reincke gecastet. Ihr erstes Album Stark wurde 2006 ein unerwartet großer Erfolg. Zwei Jahre später erschien das Album Pilgrim sowie die Weihnachts-EP God Jul. 2010 folgte ihr viertes Album Livet. Am 2. Juli 2011 bekamen Fjarill den deutschen Weltmusikpreis Ruth verliehen. Da viele Fans gegenüber der Band äußerten, sie höre sich live ganz anders als auf den Studioalben an, nahm Fjarill 2012 ein Live-Album auf. Mit dem Studioalbum Tiden sind neue Stilelemente und ungewohnte Tempi in die Musik gekommen. Aino Löwenmarks Ehemann, Jürgen Spiegel sowie Omar Rodriguez Calvo (beide Mitglieder des Tingvall Trios) spielen auf dem Album mit und begleiten Fjarill auf Teilen der Tournee Anfang 2014. 2016 kam ein reines Duo-Album im jüngst gegründeten Eigenverlag Butter & Fly Records heraus: Stilla Tyd, mit Musik für die stille Zeit des Jahres. 2017 spielten sie einige Konzerte als Double Bill mit Stoppok, der sie auch auf ein paar Songs des im Frühjahr 2018 neu erscheinenden Albums vokal unterstützen wird. Die Bandmitglieder leben momentan in Hamburg.

 
  
"Fjarill - direkter, intimer und klarer Sound!" Kulturnews
"Ein außergewöhnliches Duo" MDR Kultur
"Elegisch, zart, viel instrumental (Klavier, Geige) und viel schwedischer Gesang, herzerfüllend. Ihre Konzerte sind wunderschön, das weiß jeder, der schon einmal da gewesen ist." Hamburger Abendblatt
"Wehmütig, manchmal elegisch - doch in keinem Moment verstörend oder sich aneinander reibend: Auf ihrem neuen Album "Stilla Tyd" entspinnt das hamburgisch-schwedisch-südafrikanische Folk-Pop-Weltmusik-Duo Fjarill ein feinsinniges Spiel aus Dur und Moll." Hamburger MoPo
"War ihre Musik schon immer eher zart und fein strukturiert, so gelingt es Fjarill, auf “Stilla Tyd” eine noch intimere Atmosphäre zu zaubern. Die durchsichtige Instrumentierung eröffnet einen riesigen Freiraum für Klavier und Violine. Die ausdrucksstarke Stimme von Aino Löwenmark füllt den verbleibenden Raum perfekt aus." Global-music.de

 

 
  
Auch nach 15 Jahren Bestehen des Duos Fjarill ist es immer noch nicht einfach, die passende Schublade für diese Musik zu finden. Popmusik mit schwedischen Texten? Weltmusik aus Südafrika und Skandinavien? Vocaljazz? Es scheint immer schwierig zu sein, für diese zarte und kraftvolle Musik, die so besonders und einzigartig daherkommt, eine Kategorie zu finden. Aber Schmetterlinge gehören auch nicht in Schubladen! Sechs gemeinsame Alben, Weltmusikpreise, hunderte Konzerte in ganz Europa – Fjarill aus Hamburg haben viel erreicht. Am 6. April 2018 erscheint jetzt Album Nummer sieben auf dem eigenen Label Butter & Fly Records. KOM HEM. Ein Album über die Heimat.
Aino Löwenmark (Klavier, Gesang) und Hanmari Spiegel (Geige, Gesang) erinnern sich:
Im letzten Sommer saßen wir in unserer Heimatstadt Hamburg, mitten im lebendigen Schanzenviertel in einem syrischen Restaurant. Die Halloumis, die von einer syrischen Mama zubereitet wurden, waren hervorragend, aus den Lautsprechern kam arabische Musik. Wir sprachen über unser nächstes Album. Wir hatten erst eine vage Ahnung, wo die Reise hingehen sollte. Erst ein Song war entstanden – so wie das meistens passiert: einfach so aus dem Nichts. „Stockholm“ hieß er und er war voller Sehnsucht. Sehnsucht nach einer Heimat.
Heimat? Was ist das eigentlich. Wir schauten uns um. Die syrische Mama mit ihren Halloumis, gegenüber der Italiener mit dem besten Kaffee in der Schanze, die Hauswand, auf der nebeneinander das kubanische Symbol Che Guevaras und das des FC St. Pauli gesprayt war und mittendrin wir: Die Schwedin und die Südafrikanerin – mitten in der Heimat und doch so weit von ihr entfernt. Hier ist unser Zu Hause, hier leben unsere Familien und unsere Kinder. Dies ist ein Ankerplatz – Hamburg, für uns der sicherste Hafen der Welt... und dennoch!
Wenn Hanmari über ihre Heimat Pretoria spricht, blitzen ihre Augen. Dann gibt es Geschichten mit leuchtenden Farben. Gelb, braun, blau. Viel Wärme und Geborgenheit, aber auch entsetzliche Armut und Elend. Rassentrennung zwischen denjenigen, denen die Heimat genommen wurde und denjenigen, die eine neue Heimat gesucht haben. Und Glück.
Schon lange hatten wir den Plan, mit Fjarill Konzerte in Südafrika zu geben. Schwedische Texte auf der südlichen Erdhalbkugel – klar! Unbedingt! Und zusammen mit einem einheimischen Kinderchor. Ein sehr guter Plan! Wenn das mit einem Hamburger Chor klappt, dann auch in Südafrika. Ende Februar ist es dann endlich soweit. Vier Konzerte, in Johannesburg, Pretoria, Kapstadt und Underberg stehen an. Zwei Chöre dort proben gerade mit unseren Noten und Texten. Wir werden berichten!
In Schweden haben wir schon Konzerte gegeben. Es ist ein schönes Gefühl mit diesen Liedern nach Hause zu kommen. Lieder, die in einer anderen Heimat entstanden sind und doch so viel von Schweden in sich tragen. Erst dort entfalten sie ihre volle Stärke. Oder doch eher hier, in der Hamburger Fabrik oder gar in der Dresdner Dreikönigskirche, wenn ein paar hundert Konzertgäste lauthals mitsingen?
 
Uns wurde bewusst, um nach Hause zu kommen, muss man erst einmal wegfahren. Manchmal bleibt man in der Fremde und macht sie zu einem neuen Zu Hause. Manchmal verirrt man sich. Vor zwei Jahren hätte sich Fjarill beinahe aufgelöst. Wir hatten uns verirrt. Doch Fjarill ist in den vergangenen 15 Jahren für uns auch eine Heimat geworden und so etwas zerstört man nicht. Wir hatten den Mut und haben das Schmetterlingshafte hinter uns gelassen. Unsere Musik hat jetzt Ecken und Kanten und dennoch lieben wir es am meisten, wenn wir zweistimmig singen. Wir fanden mehr Dissonanzen und noch mehr Melancholie. Und der Mut machte uns risikobereit. Im Jahr 2016 gründeten wir unser eigenes Label Butter & Fly Records. Noch eine neue Heimat. Hier können wir gestalten und umformen, wie es uns beliebt. Ein gutes Gefühl.
Wir saßen noch einige Stunden im Restaurant und sprachen über Heimat. Interessanter Weise ähneln sich die Sprachen Schwedisch und Afrikaans sehr. Das ist uns schon oft aufgefallen. Was wäre, wenn wir ein ganzes Album über „Heimat“ machen würden? Wie würden wir es nennen? „Komm nach Hause“ heißt auf Afrikaans „kom huis toe“ und auf Schwedisch ist „zu Hause“ einfach „hem“. Das neue Album heißt „Kom Hem“. Denn auch das Wort „kom“ bedeutet in beiden Sprachen exakt das selbe.
Das war eine völlig neue Situation. Noch nie sind wir ans Songschreiben gegangen, um ein Konzeptalbum aufzunehmen. Noch nie haben wir uns so strenge Regeln auferlegt und noch nie hatten wir trotzdem so viele Freiheiten. Alles steht in einer Beziehung zu einander - Menschen, Länder, Dinge - sie reagieren aufeinander und beeinflussen sich gegenseitig. Jede Beziehung hat seine eigene Melodie! Es war das berühmte Füllhorn an Möglichkeiten und wir mussten nur in uns selbst hinein hören Es war alles schon da – und es wollte raus.
Man setzt sich ans Klavier, fängt an zu spielen und dann entsteht eine Melodie aus der Stimmung… so werden unsere Lieder geboren.
In den vergangenen Monaten sind zusätzlich zu „Stockholm“ 10 weitere Lieder entstanden, die auf jede erdenkliche Weise mit Heimat zu tun haben.
Da ist natürlich das Titelstück „Kom Hem“. Hier geht es im Grunde um alles, was diese CD ausmacht: Nach Hause kommen, eine neue Heimat finden, sich zurecht zu finden, anzukommen, lieben zu lernen.
 
In „Hypnos“ geht es um das Gefühl, wenn man komplett aus seiner eigenen Mitte gerissen wird. Das passiert vor allem durch Menschen, die selbst verwirrt sind, aber manipulativ und größenwahnsinnige Weisheiten für sich in Anspruch nehmen. Wenn man sich darauf einlässt schwebt man in diesem Traum bis man fällt.
In „Vingslag“ geht es um einen Raum der absoluten Stille in Mitten eines Orkans, wo der Flügelschlag eines Schmetterlings hörbar wird.
Das Lied „Twister“ beschreibt den Kampf des Menschen um die eigene Unabhängigkeit, um die Freiheit und um das Recht, mit den eigenen Beinen auf dieser Erde zu stehen.
„Karusell“ ist ein Lied über das Leben. Wenn man einsteigt und mitfährt, dann begegnet man früher oder später sich selbst.
„Inkululeko - Freedom for Africa" ist eine Freiheitshymne in Zulu, Englisch und Deutsch für Afrika, und für alle Menschen dieser Erde. Hier singt unser enger Freund Stefan Stoppok den Refrain. Ohne Freiheit gibt es keine Heimat.
Wenn ein Mensch stirbt, ist sein Platz auf einmal Leer. Aber der Mensch hinterlässt überall Spuren und Erinnerungen, und so kann er weiterleben, indem wir ihn bei uns spüren. „I can hear you“ beschreibt genau das.
Das Lied „Monster“ beschreibt die Angst vor etwas Bedrohlichem. Es manifestiert sich vor unserer Tür, es bedroht uns von außen – dabei lebt es eigentlich tief in uns drin.
 
Als Trost darauf folgt das sanfte beruhigende und wohlige Schlaflied „Good Night“.
Zum Abschluss des Albums schließt sich der Kreis wieder mit dem Lied „Resan“:  man zieht sich nackt aus, lässt alle Masken fallen, steigt in ein Boot und fährt hinaus auf das große, unbekannte Meer.
„Kom Hem“ ist ein Album geworden, in dem sehr viel von uns selbst steckt. Es wurde von Ainos Mann, dem Schlagzeuger des Tingvall Trios, Jürgen Spiegel, im Hamburger Walden-Studio aufgenommen und abgemischt. Er spielt auch alle Trommeln und Rhythmus-Instrumente. Steffi Stephan, seines Zeichens musikalischer Direktor von Udo Lindenbergs Panikorchester, spielt den Bass und hier und dort sind sanfte Gitarrentöne von  Stefan Stoppok zu hören. Dominierend ist aber immer unser Gesang, das Klavier und die Geige – bei aller Veränderung, das sehen wir jetzt, sind wir uns im Endeffekt treu geblieben. Wir sind zu Hause.

 

 
 

 

   show / download

 

   show / download

 
Download 

 

 

 On Tour

17.05.2019 - Weimar - Köstritzer Spiegelzelt
25.12.2018 - Potsdam - Nikolaisaal
23.12.2018 - Bad Elster - Theater
14.12.2018 - Bad Homburg - Speicher
09.12.2018 - Dresden - Dreikönigskirche
07.12.2018 - Hürth - Löhrerhof
23.11.2018 - Hannover - Pavillon
22.10.2018 - Jena - Volksbad
21.10.2018 - Eiterfeld - Burg Eiterfeld
18.10.2018 - Helmbrechts - Textilmuseum
01.09.2018 - Otterndorf - Begegnungszentrum
31.08.2018 - Wedemark - Bürgerhaus Bissendorf
30.08.2018 - Schleswig - Der Norden Festival
08.08.2018 - Dierhagen - Naturklänge
13.07.2018 - Halle - Cultoursommer
06.07.2018 - Körperich - Schloss Kewenig
10.06.2018 - Billerbeck - Kolvenburg
09.06.2018 - Reinstorf - One World Kultur Zentrum
03.06.2018 - Dresden - Staatsschauspiel
24.05.2018 - Kiel - Kulturforum
04.05.2018 - Nürnberg - Maritim Kulturlounge
06.04.2018 - Hamburg - Fabrik
14.02.2018 - Burgwedel - Amtshof
23.01.2018 - Freiburg - Kulturbörse
19.01.2018 - Reinbek - Schloss
22.12.2017 - Klanxbüll - Charlottenhof
21.12.2017 - Kiel - Kulturforum
20.12.2017 - Lüneburg - Kulturforum
14.12.2017 - Hamburg - St. Katharinenkirche
08.12.2017 - Zarpen - Kirche
07.12.2017 - A-Innsbruck - Treibhaus
04.12.2017 - Dresden - Dreikönigskirche
03.12.2017 - Hamburg - St. Johanniskirche
02.12.2017 - Agathenburg - Schloss
01.12.2017 - Trittau - Wassermühle
24.11.2017 - Bielefeld - Neue Schmiede
10.11.2017 - Hamburg - Musik in den Häusern der Stadt
04.11.2017 - Berlin, Friedrichshagen - Christopheruskirche
02.10.2017 - Landsberg/Lech - Stadttheater
26.08.2017 - A-Innsbruck - Treibhaus
25.08.2017 - L-Luxemburg - Summer in the City
29.07.2017 - Sylt - Friesensaal
04.06.2017 - Eiterfeld - Burg Fürsteneck
28.05.2017 - Hitzacker - Alte Sargtischlerei
 

 Video

Fjarill - Stockholm