Gravity Zero

 


Laurent Coulondre


Vö Datum: 29.09.2017

Label: o-tone music

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Die Speerspitze einer neuen französischen Jazzgeneration!

Laurent Coulondre wurde als die Entdeckung in der Kategorie Jazz des französischen Kultusministeriums  gefeiert. Der „Victoire de la Musique“ in der Kategorie ist die größte Auszeichnung, die in Frankreich zu gewinnen ist. Coulondre  verkörpert dieser neue Generation im Jazz, in der kein Schubladendenken vorhanden ist. Im Fokus steht der Sound, der durch erfrischend neue Kompositions- und Arrangementideen, und einer guten Portion verspielter Leichtigkeit humorvoll umgesetzt wird. Mit seinem neuen „Keys & Drums!“ Duo trommelt Coulondre die besten französischen Drummer zusammen, mit denen er diese magische Anziehungskraft auf CD festhielt.

Dabei bleibt er sich auch weiterhin treu. Auf seinen Klaviaturen passiert alles gleichzeitig – beide Hände, beide Füße, ja sein ganzer Körper stehen im Dienste der Musik, die er zusammen mit seinen Mitmusikern erschafft. Mit ihren verschachtelten Grooves wird die Intention dieser Musik schnell deutlich: Es geht um das Erschaffen permanenter rhythmischer Illusionen, quasi um ein musikalisches Trompe-l’œil – Kann man seinen eigenen Ohren trauen?
Dabei folgt sein Spiel nie mathematischer Logik, sondern seiner spannenden eigenen musikalischen Ausdrucksmittel, die – bei aller unglaublicher Virtuosität - ihren fast kindlichen Spaß am Musizieren mit ihren HörerInnen teilen will.

Für Coulondre ist die Musik (und das Leben?) ein großer Abenteuerspielplatz mit viel Raum zum Experimentieren. Dazu gehören auch Begegnungen und Kollaborationen mit den besten Musikern, die sein Heimatland Frankreich derzeit zu bieten hat. Coulondre arbeitet mit Martin Wangermée, der ihm so loyal wie brillant zur Seite steht, sowie mit dem großen Rhythmuspoeten André Ceccarelli. Yoann Serra verleiht dem Ganzen mit seinem so virtuos wie geschmeidigen Spiel einen einzigartigen Touch, während Cyril Atef den Unruhestifter gibt und nicht müde wird, mit seinen Ideen die Stücke in immer neue Richtungen zu treiben.

Ihnen gegenüber sitzt Coulondre, vorschlagend, antreibend, pulsierend, und nie darum verlegen, musikalisch gewitzt auf die Einfälle seiner Kollegen zu antworten. Sein Werk erinnert bisweilen an ein vertontes Bild von M. C. Escher, an ein musikalisches Labyrinth. Immer, wenn man glaubt, den richtigen Weg gefunden zu haben, bemerkt man, doch ganz woanders zu sein – inmitten eines Meeres vielleicht, oder in einer von zahlreichen anderen (musikalischen) Landschaften, die es auf dieser Platte zu erkunden gibt.

Wie könnte man Coulondres Musik beschreiben? Jazz? Ja! Rock? Auch das. Jazz-Rock? Europäischer Jazz? Warum nicht. Ist er groovy? Sicherlich, aber er ist mehr als das. Letztlich ist er ein Mann seiner Zeit, und Schubladisierungen liegen im Auge des Betrachters – herauskommen könnte man dabei wohl irgendwo zwischen Chick Corea, Eddy Louis, D’Angelo, Snarky Puppy und weiteren. Wie Alfred de Musset einmal sagte: „What matters the flask, if drunkness be within?“ - „Was kümmert mich die Flasche, solang‘ Trunkenheit in ihr steckt?“
 

 

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