Hotel Victoria

 


Carel Kraayenhof & Juan Pablo Dobal


Vö Datum: 29.09.2017

Label: o-tone music / edelkultur

Artikelnummer: BD015016

Barcode: 0680596921677

 

 
       

Carel Kraayenhof, geboren 1958 in den Niederlanden, ist einer der gefragtesten Bandoneonisten unserer Zeit. Mit seiner einzigartigen Spieltechnik und seiner Interpretation des Argentinischen Tangos begeistert er seit über 25 Jahren ZuhörerInnen auf der ganzen Welt.
Seit 2011 spielt Kraayenhof neben weiteren Projekten auch mit dem argentinischen Pianisten Juan Pablo Dobal im Duo. Der 1964 in Buenos Aires geborene Wahl-Amersterdamer hat seine Wurzeln im klassischen Piano, befasst sich seit seiner Studienzeit auch und vor allem mit der musikalischen Tradition seines Heimatlandes.
Das Duo wechselt dabei seine faszinierenden Interpretationen polyrhythmischer argentinischer Folklore mit eigenen Kompositionen ab. Dabei gelingt ihnen der Wechsel zwischen dem Sound eines stürmischen Orchesters und dem feinsinnigen kammermusikalischen Spiel von Tangos und Milongas mühelos.

„Hotel Victoria“- ein Tango, der diesem Album seinen Namen gab, stammt aus dem Jahr 1906 aus der Feder von Feliciano Latasa, der ihn nach dem berühmten Grand Hotel Victoria in Buenos Aires benannte. Der sagenumwobene Ort war Treffpunkt vieler Künstler und Musiker, die ihr Glück in der großen Stadt versuchten und auf ihren Durchbruch hofften. Das Hotel als Hafen für reisende Musiker.

Carel Kraayenhof erzählt in diesem Zusammenhang: „Es gibt schöne Aspekte beim Reisen, aber vielen Menschen ist nicht bewusst, dass das Leben eines Musikers zu 80% aus Reisen und Proben besteht. Wir ziehen von Stadt zu Stadt, manchmal vergleiche ich uns mit Seeleuten. Das Konzert an sich ist oft nur ein Puzzleteil; dasselbe Teil, das für das Publikum ihr Konzertbesuch ist. Vielleicht ist es auch besser, dass es vielen nicht bewusst ist. Für die Musiker ist es eine seltsame Kombination aus Leidenschaft, Arbeit und Hobby. Das macht das Leben als Künstler aus.

Es gibt Phasen in unserem Leben, in denen wir „aus dem Koffer“ leben, während wir von einem Hotel zum nächsten ziehen. Und oftmals ist der Abend nach dem Konzert noch nicht vorbei, wenn später in der Hotelbar das Bandoneon wieder ausgepackt und der Deckel des alten Klavierhotels zum Weiterspielen hochgeklappt wird… Und am nächsten Morgen wacht man auf, und hat vergessen, wo man ist.
Ein Musikerleben ist ein verrücktes, schönes Leben, das Leben eines „loco lindo“!

 

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